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Bericht

Angefangen hat alles mit einem Bus, der auf seinem Weg in „eine Ecke" von Schwerte nach seinem Fahrtenschreiber gefragt wurde, um dann in Söst / So-est / Soest einen anderen 13. Jahrgang abzuholen.

Als wir in London ankamen, war es brennend heiß, wie es auch die restlichen 9 Tage bleiben sollte.

Jürgen und Jürgen (Herr Mink und Herr Kirchmayer),immer vorne weg, versuchten uns erst einmal das Londoner U-bahn-System verständlich zu machen, was von uns dann aber doch schneller begriffen wurde als zumindest von einem Jürgen.

Besonderen Spaß machten uns nach dem ‚üppigen‘ Frühstück die täglichen Walks. (schwitz – wo gibt es hier etwas zu Trinken? Meine Füße tun weh!) Aber so haben wir es immerhin geschafft, fast alle Sehenswürdigkeiten Londons zu bestaunen und zu begutachten. Auch an Freizeit hat es uns nicht gefehlt. Dies mag zum einen daran liegen, dass die Lehrkräfte unsere Selbständigkeit fördern wollten oder zum anderen selber von der Hitze so ermattet waren, dass sie die „halbtägigen" Pausen ebenso benötigten wie wir.

Dass London sehr teuer ist, merkten wir sehr schnell. Es fing bei den Preisen der Kleidung an, die aber größten Teils so toll war, dass kaum einer nein sagen konnte. Aber auch Essen und Trinken hatten ihren Preis, aber irgendwie war das ja doch Urlaub und den soll man bekanntlich genießen. Mal abgesehen davon, dass es nur sehr wenig Gemüse gab. Und das, was am meisten Spaß gemacht hat, war natürlich auch am kostspieligsten: das NIGHTLIFE! Außer, dass man auch für einen ‚Klobesuch‘ bis zu einem Pfund zahlen konnte! Nee, aber mal ehrlich, ich glaube, wir haben alle selten so gute Clubs wie in London besucht und erlebt. Tja, hier beginnt halt Europas Szene. Und auch sonst sieht man wohl selten so viele interessante und verschiedene Menschen auf einem Fleck. Mag der eigentliche Engländer vielleicht nicht unserem Schönheitsideal entsprechen und einige komische Angewohnheiten haben, so ist London im eigenen Land der Gegenpol dazu.

Durch kleine amüsante Ereignisse haben wir auch etwas zur Erheiterung Londons beigetragen: Einige kamen mit dem Nachtbus Verkehr so gut zurecht, dass sie nur zwei mal nachts eine gute ¾ Stunde nach Hause laufen mussten. Andere beschlossen, sich von der Gruppe abzusetzen. Sie änderten das offizielle Programm und nutzten statt dessen die U-Bahn für ein Mittagsschläfchen. – Gut das es Handys gibt! – Doch auch Hilfsbereitschaft zeichnete uns aus: Ob nun ein paar von uns durch Tänze Straßenmusikern zu mehr Geld verholfen oder unsere große gemeinsam durchgeführte Aktion, London von seinem größten Feind zu befreien: THE GAP! Zum Dank dafür schenkte uns London – wie schon gesagt – traumhaftes Wetter! (besser als das in Rom – hä!)

Auch die Unterbringung war phänomenal. Ob nun die 96 Treppenstufen, die täglich mehrmals zu bewältigen waren, die wunderbar gemütlichen und „absolut heilen" Betten oder dem Alkohol- und Partyverbot auf den Zimmern. Die Hotelbesitzer waren von uns auf jeden Fall so angetan, dass sie Herrn Mink noch einmal gratis einluden.

Schade war nur, dass Gesa M. aus gesundheitlichen Gründen nicht mitkommen konnte und Katrin zwischenzeitlich Geld gestohlen wurde. (ABER: Mind the City - - Großstadt – wild und gefährlich)

Geendet hat es damit, dass unser Bus in London noch ein Auto rammte!

PS: Ich kann nur jedem empfehlen, einmal diese Stadt zu erobern!