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Eine alte Sage

König Zeus (Hr. Büchsel)

Athene, die Amazone (Katharina)

Brünhild, Zwilling von Kriemhild (Marie)

Kriemhild, Zwilling von Brünhild (Wiebke)

Helena, ein Burgfräulein (Levke)

Aphrodite, ebenfalls Burgfräulein (Antoinette)

Die große Orakella (Jette)

Ephigene, die Hilfsbereite (Victoria)

Bacchus, der Minnesänger (Nis)

Helios, der Weise (Leif)

Hermes, der Abwesende (Sören)

Die Heilige Bernadette

Thor, der Abtrünnige (Momme)

Es war einmal der König Zeus bisher jahrelang nur Wanderkönig ohne eigenes Reich. Dieser dachte eines Tages bei sich: „Ach eigentlich, es wäre doch Zeit, da ich, im Laufe der Jahre ist das ja nun mal so, leider nicht mehr der Jüngste bin, ein eigenes Reich zu gründen, mich mit Tochter und Thronfolger, einer Armee und einem untertänigem Volk zu umgeben, um dann, nach einigen Jahren, mich entspannt zurückzulehnen und der Entwicklung meines Volkes beizuwohnen, was natürlich zunächst eine korrekte und weise Herrschaft meinerseits voraussetzt..." So und noch viele nicht mehr rekonstruierbare wirre Satzteile später stand sein Entschluss fest: Volk und Reich mussten her.

Er eroberte kurzerhand Burg Klaus-Harms und umgab sich mit den 16 mutigsten Gefolgsleuten, die bereit waren, ihm zu folgen. Mit der Zeit kam und ging so mancher, sowohl angezogen als auch abgestoßen von seiner Herrschaftsmethode. Unter der christlichen Obhut der heiligen Bernadette, die stets dafür sorgte, dass alle Götter zufrieden waren und ihre schützende Hand über das kleine Volk hielten, vergingen zwei friedliche Jahre. Doch dies sollte nicht so bleiben: Eines Abends beim Abendmahl wurde die Ruhe gestört. Hermes, Botschafter des Königs, stürmte herein: „Mein König, mein König!"

König Zeus: „Hermes! Ihr seid auch mal wieder hier?! Wo wart Ihr die vergangenen Tage? Sprecht!"

Hermes: „ Ich habe schreckliche Neuigkeiten für Euch und Euer Volk! Uns steht ein alles entscheidender Kampf bevor! Rüstet Euch!"

Zeus: „Von welchem Kampf sprecht Ihr?"

Hermes: „Bei der großen Orakella habe ich folgendes erfahren: Der grausame ABITUR wird über uns kommen!"

Ein angsterfülltes Raunen ging durch den Saal. Panisch klammerten sich Aphrodite und Helena aneinander. Schon redeten sie aufgeregt über den unbekannten ABITUR.

Helena: „Wer genau ist der ABITUR?"

Zeus: „Lasst den weisen Helios rufen, er wird wissen, wer sich hinter diesem ABITUR verbirgt!"

Kurze Zeit später:

Helios: „Ihr habt mich rufen lassen, mein König?"

Zeus: „Weiser Helios, von welcher Kreatur der Unterwelt werden wir bedroht?"

Helios: „Das ABITUR: Eine große Lebensprüfung, Nachweis von Reife und Weisheit."

Zeus: „Kriemhild, nein Brünhild oder doch Kriemhild! Ruf mir Athene! Ich muss die Kriegslage besprechen."

Das Wort „Kriegslage" versetzte Helena in wilde Aufregung. Sogleich eilte die gutmütige Ephigene zum Trost herbei.

Athene: „Sorgt Euch nicht, mein König! Dank Eurer guten und weisen Führung werden alle das ABITUR gut überstehen."

Zu diesem Zeitpunkt wusste jedoch noch niemand, dass Thor beschlossen hatte, Reich und Volk den Rücken zu kehren, um dem Kampf zu entgehen. Der Rest des Volkes fühlte sich einigermaßen beruhigt und sammelte alle Kräfte für die bevorstehende Prüfung. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen, das ABITUR zu meistern. Sogleich wurde Bacchus gerufen, um ein fröhliches Lied anzustimmen. Das folgende Fest war das rauschendste, ausgelassenste und feucht-fröhlichste, welches das Land je gesehen hatte. Kurz darauf entließ der König seine Getreuen, da sie nun reif genug waren, ihr eigenes Reich zu gründen.

Wir danken unserem König für mehrere hundert Stunden Literaturtraining und dass der Humor auch nicht zu kurz kam. Zwar wurden die gelesenen Werke nach Seitenanzahl und Umschlaggestaltung von uns erwählt, doch haben sie den meisten trotzdem gefallen. Auch wenn wir stets als der Ich-weiß-nicht-was-ich-sonst-wählen-soll- und Muss-nicht-viel-dafür-tun-LK bezeichnet wurden, so haben wir doch harte Arbeit geleistet!!!!!!!!

Im Namen aller: Jette und Anton